Kerngeschäft von Südzucker macht kaum Fortschritte


md – „Das endgültige Zahlenwerk hat die Probleme im Zuckergeschäft unterstrichen.“ Diese Ansicht vertritt Goldman-Sachs-Analyst John Ennis in einer Schnelleinschätzung zum heute veröffentlichten Neunmonatsbericht von Südzucker. Und Alex Sloane von Barclays konstatierte, der Absatz von Zucker als Kernprodukt bleibe schwach. Der Umsatz des Lebensmittelkonzerns, der auch Mehrheitsaktionär des gleichfalls im SDax notierten Bioethanolherstellers Cropenergies ist, lag in den ersten neun Monaten (30. November) des Geschäftsjahres 2020/21 mit 5,09 Mrd. Euro leicht oberhalb des Vorjahreswertes. Während der Umsatz der voll konsolidierten Cropenergies leicht zurückging und in den Segmenten Zucker und Frucht auf Vorjahresniveau lag, stieg er im Bereich Spezialitäten moderat an. Das operative Konzernergebnis stieg durch die Verminderung des Verlusts im Segment Zucker sowie die Ergebnisverbesserungen in den Segmenten Spezialitäten und Cropenergies deutlich auf 195 (i.V.113) Mill. Euro. Einen ausführlichen Bericht zur Zahlenvorlage lesen Sie in der Freitagsausgabe der Börsen-Zeitung.