PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU/MOSKAU (dpa-AFX) – Die wichtigsten Börsen in Osteuropa haben am Freitag ohne klare gemeinsame Richtung geschlossen. Gewinnen in Prag und Budapest standen leichte Verluste in Warschau und Moskau gegenüber. Auftrieb bekamen vor allem Ölwerte im Zuge der steigenden Ölpreise sowie Finanzwerte, denen der Zinsanstieg half.

In Budapest legte der Bux um 0,78 Prozent auf 43 269,00 Punkte zu. Die Indexschwergewichte zeigten sich dabei uneinheitlich. Während die Aktien des Ölkonzerns Mol um 2,22 Prozent und der OTP Bank um 1,37 Prozent zulegten, gaben die Titel des Pharmakonzerns Richter um 1,31 Prozent und von Magyar Telekom um 0,73 Prozent nach.

Der tschechische Aktienindex PX stieg um 0,86 Prozent auf 1067,58 Punkte. Die größten Gewinner unter den Standardwerten in Prag waren die beiden Banktitel Erste Group mit 2,82 Prozent und Komercni Banka mit 1,46 Prozent.

Leicht nach unten ging es zum Wochenschluss in Warschau. Der polnische Wig-20 fiel um 0,27 Prozent auf 1939,59 Punkte. Der breiter gefasste Wig sank um 0,39 Prozent auf 57 643,55 Punkte. Gewinne verzeichneten die Aktien des Ölkonzerns PKN Orlen mit 3,71 Prozent.

Auch an anderen Börsen in Europa fanden sich Ölwerte unter den größeren Gewinnern. Nach dem jüngsten Beschluss der OPEC, ihre Fördermengen nicht zu erhöhen, sahen die Analysten der Commerzbank die jüngste Ölpreisrally weiter als intakt an.

In Moskau gab es leichte Abschläge. Der RTS-Index beendete den Tag mit einem Minus von 0,50 Prozent auf 1447,46 Punkten./mik/sto/APA/ajx/he

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