LEIPZIG (dpa-AFX) – Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am Donnerstag (ab 10.00 Uhr) über Klagen von Anwohnern des Frankfurter Flughafens für besseren Lärmschutz. Die Hausbesitzer verlangen vom Land Hessen die Bezahlung von Schallschutzmaßnahmen, wie das Gericht mitteilte. (Az.: BVerwG 4 C 8.18) Sie wohnen in den Einflugschneisen des Flughafens. In erster Linie wird es in Leipzig um die Rechtmäßigkeit der 2. Fluglärmschutzverordnung gehen. Sie sieht für Bestandsgebäude wie die der Kläger andere Schallschutzregelungen vor als für Neubauten.

Die Kläger werden unterstützt vom Verein Stop Fluglärm e.V. Nach dessen Einschätzung reicht das derzeitige Schutzniveau nicht aus, um gesunde Wohnverhältnisse und einen störungsfreien Schlaf zu gewährleisten. In der Vorinstanz beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hatten die Klagen keinen Erfolg. Wann die Bundesverwaltungsrichter ein Urteil sprechen werden, ist noch offen./bz/DP/jha

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