HANNOVER (dpa-AFX) – „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ über Staatshilfen für Tui:

„Tui ist im Kern kein deutscher Konzern mehr: Sie wird an der Londoner Börse notiert und gehört zum größten Teil ausländischen Investoren; Ankeraktionär ist ein russischer Milliardär. Um hohe Dividenden ausschütten zu können, hat das Unternehmen über Jahre darauf verzichtet, Rücklagen für schlechte Zeiten zu bilden. Warum für solche Fehler in erster Linie die hiesigen Steuerzahler geradestehen sollen, lässt sich nur schwer begründen – zumal der Vorstand den Stellenabbau vor allem in Deutschland forciert, obwohl hier nur jeder siebte Konzernbeschäftigte arbeitet.“/be/DP/he

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