OLDENBURG (dpa-AFX) – „Nordwest-Zeitung“ zu Cybermobbing:

„Kinder und Jugendliche sind seit jeher gern für Streiche zu haben. Besonders Teenager wollen ihre Grenzen austesten. Das ist verständlich. Beim gezielten Mobbing wird diese Grenze aber überschritten. Die neue Entwicklung des Cybermobbings ist dabei oft gefährlicher als der kleine Streich im Klassenzimmer. Cybermobbing ist effektiver, denn was der Nachwuchs mit speziellen Apps auf dem Handy, Tablet oder Laptop alles bearbeiten, verfälschen, ins Netz setzen kann, ist enorm. Cybermobbing ist auch reichweitenstärker, weil mit wenigen Klicks heute nicht nur die eigene Klasse, sondern die ganze Schule erreicht wird mit peinlichen Bildern oder verletzenden Behauptungen. Und Cybermobbing ist anonym möglich. Eine Patentlösung gibt es wohl nicht: Da mittlerweile aber selbst Grundschüler immer öfter online sind, ist es elementar, dass Eltern und Lehrer die Kinder schon früh präventiv über die Gefahren aufklären.“/be/DP/he

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