DÜSSELDORF (dpa-AFX) – Der Netzbetreiber Vodafone will künftig stärker auf Strom aus erneuerbaren Energien setzen. Das Düsseldorfer Unternehmen kündigte am Donnerstag an, Erneuerbaren-Zertifikate zu kaufen. Hierbei geht es um die Energie, die in Mietobjekten wie etwa Shops in Einkaufszentren verbraucht und über den Vermieter bezogen wird. Diese stammt mitunter auch aus Kohlekraftwerken. Als Ausgleich für diese „graue“ Energie aus fossilen Brennstoffen erwirbt Vodafone die Ökozertifikate, auch Herkunftsnachweise genannt.

Hierfür und für direkt bezogenen Grünstrom plant Vodafone in den nächsten fünf Jahren etwa 25 Millionen Euro ein. Strom, den Vodafone über selbst abgeschlossene Verträge bezieht, ist nach Angaben des Unternehmens schon seit April komplett „grün“, also aus Wind-, Solar- oder Wasserkraft.

Damit setzt sich der Klimaschutz-Trend in der Branche fort. Die Deutsche Telekom bezeichnet sich im Inland schon seit Jahresbeginn als „grün“, Telefónica Deutschland will nach eigenen Angaben ab Anfang 2021 eine komplett grüne Strombilanz haben./wdw/DP/zb

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