BERLIN (dpa-AFX) – Die Nachfrage nach staatlichen Fördergeldern für den Einbau klimafreundlicher Heizungen ist nach Behördenangaben in diesem Jahr deutlich gestiegen. Nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle wurden bis 30. November insgesamt 211 079 Anträge gestellt. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 68 000 Anträge, wobei sich allerdings die Struktur des Förderprogramms geändert hat.

Laut Bundesamt ist die Nachfrage im zweiten Halbjahr noch einmal gestiegen. Ausgezahlt worden seien seit Jahresbeginn Fördergelder in Höhe von 488 Millionen Euro. Die Konditionen seien Anfang 2020 verbessert worden. Die Bundesregierung unterstützt Heizungsanlagen erneuerbarer Wärme, etwa Wärmepumpenanlagen. Ziel ist vor allem der Austausch alter Ölheizungen. Dies spielt eine wichtige Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Vor allem im Gebäudebereich sehen Experten noch ein großes Potenzial./hoe/DP/zb

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