VDP erwartet stabile Häuserpreise


bn/fed/lee Frankfurt – Nach Jahren des Preisbooms am Immobilienmarkt prognostiziert der Verband der Pfandbriefbanken (VDP) eine Seitwärtsbewegung. Der starke Anstieg der Preise laufe langsam aus, erklärt VDP-Präsident Louis Hagen der Börsen-Zeitung auch mit Blick auf steigende Zinsen und den Krieg in der Ukraine. Fallen dürften die Preise hingegen nicht, weil zwischen Nachfrage und Angebot nach wie vor ein massives Missverhältnis bestehe: „Eine spürbare Preiskorrektur würde eine massive Erhöhung des Angebots oder ein entsprechendes Nachlassen der Nachfrage voraussetzen. Das sehen wir nicht.“ Fürs Startquartal erhob der VDP eine Verteuerung deutscher Immobilien um 8,8 % binnen Jahresfrist.

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Börsen-Zeitung, 14.05.2022, Autor bn/fed/lee Frankfurt, Nummer 93, Seite 1, 100 Wörter