Negativzinsen sind übliche Praxis


lee Frankfurt – Immer mehr Banken und Sparkassen in Deutschland reichen negative Zinsen weiter. Wie aus dem Monatsbericht der Bundesbank hervorgeht, lag bei den Sichteinlagen privater Haushalte der Anteil der Institute, die einen negativen volumengewichteten Durchschnittszinssatz meldeten, im Dezember 2020 bei 42 %. Vor allem Sparkassen und Genossenschaften hätten negative Zinsen berechnet, heißt es unter Berufung auf die monatlich erhobene MFI-Zinsstatistik der inländischen Finanzinstitute. Nicht darin berücksichtigt werden Kontoführungsgebühren. Bei Sichteinlagen von Unternehmen seien negative Zinsen inzwischen säulenübergreifend eine übliche Praxis, schreibt die Bundesbank.

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Wertberichtigt Seite 6

Börsen-Zeitung, 23.02.2021, Autor Anna Sleegers, Nummer 36, Seite 1, 91 Wörter